Während der Pezinoker Weinlese veranstaltete die Stiftung REVIA für die Besucher die Herstellung eines Mandala. Das kreisförmige symbolische Gebilde mit einem Durchmesser von 3 Meter wurde mit der Hilfe von etwa 50 Interessenten gestaltet, die sich auf diese nicht traditionelle Art entspannen wollten. Dank der durch 5 Stunden dauernden Arbeit stellten die Freiwilligen von der kleinkarpatischen Region auf dem Rathausplatz ein schönes, färbiges, harmonissches Werk – ein Mandala mit einer Weinlese Thematik her.
Mit der Gestaltung des Mandala begann man schon am Vormittag. Zwischen dem alten Rathaus und der Kirche verteilten die Freiwilligen der Stiftung REVIA die Unterlagen, die am Boden festgeklebt wurden. Das Muster wurde aus einem Material hergestellt, das aus einer Vermischung von Salz und farbigen Kreidepulver bestand. Neben den sechs Freiwilligen der Stiftung traten der kreativen Schöpfung auch Passanten bei. Grosses Interesse an der Herstellung eines eigenen Mandala hatten vor allem die Kinder. Für sie waren kleine Muster von Mandalas vorbereitet, die sie selbständig ausmalen konnten. So entstanden neben dem Hauptmandala auch 25 Kindermandalas.
Das Endergebnis war wirklich beeindruckend. Für die Gestaltung des Mandalas wurden 10 Kilo Salz und 5 Packungen farbiger Kreide benutzt. Das riesige Mandala schmückte den Rathausplatz noch 2 Stunden nach der Fertigstellung, dann wurde es wortwörtlich niedergetreten.
Die Herstellung des Mandala war wieder ein guter Beweis dafür, dass in unserer Region Menschen leben, denen die Umwelt nicht gleichgültig ist und denen es darauf ankommt, durch unübliche Veranstaltungen die Region zu bereichern, sie besser zu machen. Sie haben schöne Ideen und zögern nicht tatkräftig zu zupacken. Leider findet man auch solche Menschen, die die Teilnahme an der Verbesserung der Region nicht nur ablehnen, sondern auch die Mühe der anderen nicht schätzen, sogar die Erfolge der anderen vernichten.
Die Stiftung REVIA erreichte trotzdem ihr Ziel. Obwohl das Mandala sich nicht mehr am Rathausplatz befindet, werden diejenigen, die es gestaltet haben, dieses Ereignis sicherlich nicht so schnell vergessen. Wie uns das eine Freiwillige begründete: „Das Mandala vergesse ich erst, wenn ich den Muskelkater nicht mehr spüren werde“ (Lachen)
Ein weiterer Grund könnte auch sein, dass das Mandala die Menschen für mehrere Stunden zusammenbrachte. Es gelang ihnen gemeinsam etwas ussergewöhnliches herzustellen, wodurch sie auch symbolisch präsentierten, dass die usammenarbeit zugleich effektiv, schön und lustig sein kann. Die Kleinkarpatische Kommunitätsstiftung REVIA bedankt sich bei allen Freiwilligen und Besuchern, die an der Gestaltung des Mandala beteiligt waren und allen anderen, die der Veranstaltung halfen.